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Leitungswasser statt Putzmittel: Salzburger Hotel verzichtet seit fünf Jahren auf Chemie

8. April 2022 | Medeco Cleantec

Seit fünf Jahren setzt das 4 Sterne Superior Hotel Alpin Juwel in Saalbach-Hinterglemm auf herkömmliches Leitungswasser statt Putzmittel. Bei der „Green Cleaning“-Methode sorgen Microtrockendampf-Geräte (nicht zu verwechseln mit herkömmlichen Dampfreinigern!) dank 190 Grad heißem Trockendampf für saubere und keimfreie Oberflächen. Auf umweltschädliche Putzmittel kann somit im täglichen Hotelalltag komplett verzichtet werden. Rückendeckung bekommen die Salzburger jetzt von einer aktuellen internationalen Studie, die belegt, dass Putzmittel die Atemwege stärker belasten als Autoabgase.

Tenside, Salpetersäure, Chlor und vieles mehr – die Zusammensetzung vieler Putzmittel gleicht einem Giftcocktail, mit oftmals negativen Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit. Eine aktuelle Studie der Indiana University stuft die beim Putzen entstehenden Belastungen durch Aerosole ähnlich hoch ein wie das Einatmen von Autoabgasen, mögliche Zellschäden nicht ausgeschlossen. Dass professionelle Reinigung auch ganz ohne chemische Keule funktioniert, beweist das 4 Sterne Superior Hotel Alpin Juwel in Saalbach-Hinterglemm.

Massive Kostenersparnis, weniger Krankenstände

Seit fünf Jahren setzen die Salzburger auf die „Green Cleaning“-Methode. Bei dieser Hightech-Reinigung wird normales Leitungswasser bei 190 Grad und 9 bar Druck zu Microtrockendampf vernebelt. Dieser Trockendampf mit nur 5 Prozent Wassergehalt hat exzellente, schmutzlösende Eigenschaften. Er dringt in kleinste Mikrostrukturen ein und schafft so keim- und virenfreie Oberflächen ohne Feuchtigkeit zu hinterlassen. Alexander Schwabl, Geschäftsführer des Alpin Juwel, zieht Bilanz: „Seit fünf Jahren werden in unserem Haus sämtliche Bereiche, von der Küche, über die Zimmer bis zu den Nassbereichen ausschließlich mit Microtrockendampf gereinigt. Selbst Teppichböden, Polster oder das Abstauben von Gardinen und Heizungen erfolgt bei uns mit Microtrockendampf-Geräten. Unsere Erfahrungen sind dabei durchwegs positiv.“ So konnte der Betrieb mit seinen 80 Zimmern nicht nur die Reinigungskosten um ca. 40 Prozent senken, auch der Zeitaufwand und somit auch die Personalkosten sind durch die neue Methode deutlich niedriger. Ähnliches gilt für den Wasserverbrauch. Normalerweise verbraucht die Zimmerreinigung in einem Hotel ca. 50-60 Liter. Für die Reinigung mit Microtrockendampf sind pro Hotelzimmer nur 1,5 Liter notwendig. Schwabl: „Die Reinigung geht jetzt um 30 Prozent schneller. Da unser Personal auch nicht mehr mit schädlichen Putzmitteln in Kontakt kommt, gibt es auch weniger Krankenstände oder Probleme mit Allergien.“

Hightech Microtrockendampfgeräte sind keine 0815 Dampfreiniger

Herkömmliche Dampfreiniger arbeiten mit geringer Hitze und einem Wasseranteil von bis zu 40 Prozent. Damit können zwar harte und widerstandsfähige Materialien von Verschmutzungen befreit werden, für empfindliche Materialien sind diese Reiniger jedoch ungeeignet, da der hohe Wassergehalt im Dampf empfindliche Oberflächen durchnässt und beschädigt.

Nicht so bei Microtrockendampf-Geräten, die mit einer in der Industrie erprobten und patentierten Technologie bei 190 Grad extrem trockenem Dampf erzeugen. Da die Wasserteilchen im Microtrockendampf so klein sind, dass sie keine Oberflächenspannung mehr aufweisen, können sie – anders als bei herkömmlichen Dampfreinigern mit hohem Wasseranteil – selbst in kleinste Poren eindringen und so auch hartnäckige Flecken lösen. Zudem sorgt die hohe Temperatur von über 190 Grad automatisch für eine thermische Desinfektion, da selbst hartnäckige Keime bei 90 Grad inaktiviert werden. Fachleute sprechen auch von einer Reduktion der Keim- und Virenbelastung um über 4 LOG-Stufen. Beim klassischen Wischen liegt die Reduktion höchstens bei LOG 3. „Jedes Putzmittel, auch wenn es biologisch oder ‚natürlich‘ ist, hinterlässt Rückstände, man denke nur an die klassischen Schlieren nach dem Fensterputzen“, erklärt Fritz Pattis, Geschäftsführer der Medeco Cleantec GmbH und Erfinder des Green Cleaning-Konzepts. „Und an genau diesen Rückständen haftet sich zum einen neuer Schmutz umso schneller an und sie sind ein idealer Nährboden für Keime. Kurz gesagt wird es umso unhygienischer, je mehr man mit chemischen Mitteln putzt. Mit unserem System kann man nur mit einfachem Leitungswasser diesen Teufelskreis durchbrechen, spart 100 Prozent der Reinigungsmittel, schont die Umwelt und gewinnt zudem Zeit, da die Arbeit um 30 Prozent schneller erfolgt als mit herkömmlichen Methoden.“

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